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Da werden Begriffe verwendet wie "kontrolliert",
"naturnah" oder "unter ständiger Laborkontrolle",
vielleicht noch garniert mit einem Dr. Meier, der sein Stethoskop
an den Kürbis hält. Auch "vital", "wellness"
oder das gute alte "Vollkorn" soll in die Bio-Richtung
deuten. Diese Begriffsvielfalt ist für den Verbraucher
nicht leicht zu durchschauen.
Warum
es trotzdem einfach ist: Orientieren Sie sich zunächst
an den geschützten Begriffen "biologisch" und
"ökologisch". Sobald diese auftauchen,
haben Sie ein Bio-Produkt vor sich.
Wenn
Sie nicht sicher sind, suchen Sie auf der Packung nach dem
Kontrollvermerk.
Alle Bio-Bauern und Bio-Verarbeiter müssen sich jährlich
staatlich kontrollieren lassen. Auf dem Produkt findet sich
deshalb ein Aufdruck wie: "DE-001-Öko-Kontrollstelle".
Mit diesem Vermerk ist der Bio-Status dann eindeutig.
Zu
guter Letzt können Sie sich auch an die Zeichen der Anbauverbände
halten (Demeter, Naturland, Bioland etc.).
Auf Wochenmärkten wird oft recht sorglos mit dem Begriff
"Bio" umgegangen. Da steht dann "Bio-Eier"
oder "aus eigenem Bio-Anbau". Machen Sie einmal
die Probe aufs Exempel und fragen Sie den Anbieter nach der
Öko-Kontrollstelle, welche ihn jährlich kontrolliert.
Sofern nix kommt, bleibt Ihnen nur der Glaube. Wer Lebensmittel
als Bio bezeichnet ohne kontrolliert zu werden, täuscht
Verbraucher.
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