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Die Deutschen
geben europaweit am wenigsten Geld für Nahrungsmittel
aus. Sie sind zwar daran interessiert, dass Tiere artgerecht
gehalten und die Umwelt geschont wird, wollen dafür aber
nicht bezahlen.
Dies hat
zu enormem Rationalisierungsdruck in der Landwirtschaft, der
Lebensmittelproduktion und im Handel geführt - und hat
den Boden bereitet für die bekannten Lebensmittelskandale:
Hormone und Antibiotika im Kalbfleisch, Schweinepest, BSE,
Salmonellen in Geflügelfleisch, Glykol im Wein u. a.
Die Folgekosten
der billigen Produktion, beispielsweise der Trinkwasseraufbereitung
zur Entfernung von Pflanzenschutzmitteln und Nitraten werden
dann wiederum den Steuerzahlern, also der Allgemeinheit aufgebürdet.
Letztlich sind die so billig gekauften Lebensmittel also doch
teurer als gedacht.
Bio-Lebensmittel
sind normal-preisig. Genauso wie Bio-Landwirtschaft
das Normale ist und eben nicht die derzeit übliche Intensivlandwirtschaft,
welche unter hohem Chemikalieneinsatz auch noch das Letzte
aus Boden und Tieren herauspresst.
Wenn Sie Bio-Lebensmittel mit Nahrungsmitteln vergleichen,
die aus industrieller Herstellung oder Intensivlandwirtschaft
stammen, dann ist Bio-Ware tatsächlich teuer. Wenn Sie
aber beispielsweise einen handwerklich hergestellten Biokäse
mit einem vergleichbar aufwendig produzierten Käse aus
konventioneller Milch vergleichen, dann wird der Preisunterschied
schon geringer. Es kommt also darauf an, was Sie gegenüberstellen.
Unsere
Kunden sind keine Leute, die sich finanziell alles leisten
können. Sie räumen der Qualität Ihrer Lebensmittel
einen hohen Stellenwert ein.
Es geht ihnen um die Wertschätzung der eigenen Gesundheit,
der ihrer Kinder und der Umwelt. Lebensmittel müssen
für sie nicht per se billig sein, sondern zunächst
einmal gut.
Der
Wunsch nach guten, echten Lebensmitteln, die schmecken und
Freude machen, hängt nicht vom Geldbeutel ab.
Auch wenn Sie nur einen Teil Ihres Budgets für Naturkost
aufwenden, haben Sie sich für mehr Lebensqualität
entschieden.
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