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Einige Beispiele:
Die
zum Boden passende Wahl der Kulturpflanzen und Sorten.
Kulturpflanzen haben unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse.
Paßt die Pflanze zum Boden, ist die Voraussetzung für
stabiles Wachstum erhöht.
Abwechslung
im Anbau: Genauso wie es beim Menschen Mangelerscheinungen
und Krankheiten durch einseitige Ernährungsweisen gibt,
so auch beim Boden. Jede Pflanze entnimmt dem Boden die für
ihr Wachstum wichtigen Nährstoffe. Geschieht dies immer
und immer wieder (Monokultur), so verliert der Boden Kraft,
und die Pflanzen werden anfällig für Krankheiten
und Schädlinge. Bio-Bauern bepflanzen deshalb ihre Flächen
mit wechselnden Kulturen, welche unterschiedlichen Nährstoffbedarf
haben bzw. dem Boden wieder Nährstoffe zuführen.
Dazu gehört die ...
Gründüngung.
Flächen werden in regelmäßigen Abständen
mit Kleegras, sprich Wiese, eingesät damit sie regenerieren
zu können. Klee und Futterbohnen bringen Nährstoffe(z.B.
natürlichen Stickstoff) in den Boden, welche durch die
Kulturpflanzen entzogen wurden. Diese Flächen bringen
in der Zeit der Gründüngung keinen finanziellen
Ertrag, da keine Nahrungsmittel produziert werden. Das Kleegras
kann aber z.B. als Futtermittel verwendet werden.
Verwendung
von organischem Dünger in Form von Mist, Ernterückständen,
Kompost. Auch mineralische Dünger wie Gesteinsmehle sind
möglich.
Förderung
von Nützlingen: Natürlichen Feinden der
die Kulturpflanzen bedrohenden Schädlinge wird z. B.
in Form von Hecken ein Lebensraum geboten. So können
sie das natürliche Gleichgewicht wiederherstellen.
Die Denkhaltung der Gesundheitsförderung findet sich
auch in der Tierhaltung. Wie kann uns ein Tier, das unter
krankmachenden Umständen aufwächst und lebt, gesunde
Milch und gesundes Fleisch bringen? Bio-Landwirte achten auf
artgerechte Tierhaltung, was bedeutet, daß die Tiere
die ihnen eigenen Verhaltensweisen leben können und das
zu ihnen passende Futter bekommen. Jeder von uns weiß
im Grunde, welche Lebensbedingungen ein Huhn braucht, ein
Schwein, ein Rind. Das Gegenteil davon wird in der heute üblichen
Tierhaltung praktiziert. Der Biobauer achtet unter großem
baulichem und persönlichen Einsatz darauf, den Tieren
die ihnen gemäßen Bedingungen zu bieten.
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